
Bin ich traurig oder ist das mehr? 7 Anzeichen einer Depression
Eine Depression oder depressive Phase kann durch verschiedene Faktoren entstehen. Genetische Veranlagung, Lebensumstände und persönliche Erfahrungen spielen dabei eine Rolle. Doch wie erkennt man, ob man gerade nur traurig ist – oder ob es sich bereits um eine depressive Episode handelt? In diesem Artikel erfahren Sie 7 Anzeichen, die Ihnen bei der Selbsteinschätzung helfen können.
Seit einigen Wochen oder sogar Monaten fällt es Ihnen schwer, morgens aufzustehen. Vielleicht fragen Sie sich bereits vor dem Aufstehen, wofür das Ganze gut sein soll, und möchten am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben. Es kann sein, dass Sie mit Ihrer Lebenssituation unzufrieden sind – oder dass Sie schlicht die Kraft nicht aufbringen, den Tag zu beginnen.
2. Nichts macht mehr Freude
Früher hatten Sie Hobbys oder Aktivitäten, die Ihnen Spaß gemacht haben. Heute lassen Sie diese immer häufiger links liegen, weil nichts mehr Freude bereitet. Vielleicht haben Sie sich eine Zeit lang noch gezwungen, Ihre Lieblingsbeschäftigungen auszuführen, mussten aber feststellen, dass Sie dies nur noch aus Pflichtgefühl tun. Mit der Zeit streichen Sie immer mehr Aktiväten aus Ihrem Kalender und bleiben lieber zu Hause.
3. Sie fühlen sich dauerhaft schlecht oder innerlich taub
Jeder Mensch kennt schlechte Tage, an denen man sich mies fühlt und der Tag am besten schnell vorübergehen soll. Wenn eine solche Stimmung jedoch über längere Zeit anhält, könnte dies auf eine depressive Phase hinweisen. Manche Menschen fühlen sich ständig niedergeschlagen, andere erleben das Gegenteil: eine innere Leere, in der weder Traurigkeit noch Freude spürbar ist.
4. Sie meiden soziale Kontakte
Früher waren Sie vielleicht der Mittelpunkt jeder Feier – oder sind zumindest gern unter Menschen gewesen. Heute ziehen Sie es vor, allein zu Hause zu bleiben. Einladungen lehnen Sie ab, weil Ihnen Kraft oder Motivation fehlen. Vielleicht erscheint Ihnen der Sinn sozialer Kontakte fraglich, oder Sie fühlen sich von anderen missverstanden und nicht gesehen.
5. Sie empfinden sich als wertlos
Gedanken wie „Ich bin wertlos“, „Ich kann nichts“ oder „Niemand würde mich vermissen“ treten immer häufiger auf. Solche Gedanken können sich verselbstständigen und weitere Grübelschleifen sowie negative Szenarien nach sich ziehen.
6. Anhaltendes Grübeln
Ein großer Teil Ihres Tages spielt sich im Kopf ab. Sie kreisen um vergangene Fehler, überlegen, was Sie anders oder besser hätten machen können, und kommen zu keinem Ende. Oft weitet sich das Grübeln auch auf andere Themen aus – etwa die schlechten Nachrichten in der Welt, über die Sie sich hilflos und ohnmächtig fühlen.
7. Gedanken an Tod oder Sterben
In einer depressiven Phase treten nicht selten Gedanken an den Tod oder das Sterben auf. Diese können den eigenen Tod oder den Verlust nahestehender Menschen betreffen. Manche Betroffene beschäftigen sich intensiv mit der Frage, was nach dem Tod geschieht. Andere wünschen sich sogar, nicht mehr zu leben.
essive Verstimmung sein. Ob es sich tatsächlich um eine Depression handelt oder ob andere Ursachen vorliegen, lässt sich nur in einem persönlichen Gespräch klären. In einer psychologischen Beratung können Sie herausfinden, was hinter Ihren Gefühlen steckt.
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